Kräftige Investitionen in den Erhalt von Bundes- und Landesstraßen: B295

In den Erhalt und die Sanierung des Straßennetzes im Südwesten sollen 2021 trotz Corona-Krise rund 400 Millionen Euro investiert werden. Davon profitiert auch der Landkreis Böblingen, wo die B295 saniert werden soll.

„Die grün-geführte Landesregierung investiert seit Jahren massiv in den Erhalt von Straßen und Brücken. Diese Linie wollen wir auch in Zeiten von Corona beibehalten“, betont der Grüne Abgeordnete Peter Seimer.  „Eine schnelle Straßensanierung ist ein Gebot der Vernunft. Es ist klüger, kleine Löcher so früh wie möglich zu beseitigen, als das Problem auf die lange Bank zu schieben“, sagt MdL Seimer. „Für die Straßensanierung heißt das: Wenn wir heute zügig sanieren, müssen wir später kein Steuergeld in eine vielfach kostspieligere grundhafte Sanierung stecken.“

Die Bagger und Bauarbeiter können nun an der B295 anrücken. Baulänge der geplanten Maßnahme: insgesamt 7,57 Kilometer in 3 Abschnitten (Leonberg-Renningen Naturtheater 3,22 km, Renningen-Weil der Stadt 2 km, Weil der Stadt-Kreisgrenze 2,35 km). Durch die Erneuerung von Fahrbahndecke würde die Verkehrssicherheit erhöht und die wirtschaftliche Infrastruktur im Landkreis Böblingen gestärkt, so MdL Peter Seimer.

Im Sanierungsprogramm 2021 werden landesweit rund 437 Kilometer Fahrbahndecken erneuert und 100 Bauwerkssanierungen vorgenommen. Für den Erhalt von Bundesfernstraßen stellt der Bund voraussichtlich 250 Millionen Euro zur Verfügung, für Landesstraßen gibt das Land rund 150 Millionen Euro aus. Zum Programm gehören neben Fahrbahndeckenerneuerungen und Lärmschutzwänden, die Ertüchtigung kommunaler Brücken sowie Belagserneuerungen an Geh- und Radwegen.



									
									
																	

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